2-fach preisgekrönte
Diplom-Arbeit

von

Dipl.-Ing. (FH)
Jens Claaßen

(Absolvent
des
BerufsIntegrierenden
Studiums
BIS Elektrotechnik)

FH Koblenz Logo: Prof.Dr.W.Stanek: Automation-Mechatronik-Feldtheorie-Mnemotechnik

Prof. Dr.-Ing. Wolfram Stanek

Mindmap Bilder aus diversen F+E Projekten
University of Applied Sciences FH Koblenz
Fachbereich Ingenieurwesen (FB IW)
FR Elektrotechnik + Informationstechnik (FR E+I)

Hervorragende

Diplomarbeiten


(exemplarischer
Beleg für die
Leistungsfähigkeit
der Absolventen des
BIS Elektrotechnik)

.
Interdisziplinäre Entwicklung, Realisierung und Optimierung einer Trenneinrichtung für beschichtete Leuchtstoffröhren
bei Fa. Siebe Engineering

.

VDI-Preis 2006: Interdisziplinäre Entwicklung, Realisierung und Optimierung einer Mechatronik-Trenneinrichtung für beschichtete Leuchtstoffröhren    VDI- und IHK-PREIS 2006
.

Prinzip der prämiierten MECHATRONIK-Diplomarbeit als Kompakt-Grafik:  

Diplomarbeit von Jens Claaßen: „Interdisziplinäre Entwicklung, Realisierung und Optimierung  einer Trenneinrichtung für beschichtete Leuchtstoffröhren“ in der Fa. SIEBE Engineering Neuwied

.
Diplomarbeit von Jens Claaßen: „Interdisziplinäre Entwicklung, Realisierung und Optimierung
einer Trenneinrichtung für beschichtete Leuchtstoffröhren“ in der Fa. SIEBE Engineering Neuwied,
Firmen-Betreuung: Dr. Scheid, FH-Betreuung: Prof. Dr. Stanek

1. Hintergrund der Diplomarbeit

Die Firma SIEBE Engineering hat sich international auf die Konstruktion und Fertigung komplexer Sondermaschinen aus dem Bereich Extrusionstechnik für Kunststoffendlosprodukte wie Rohre, Schläuche und Dichtungen spezialisiert. Fa. SIEBE realisiert auch Komplettlösungen ganzer Fertigungslinien unter Einbindung hausintern entwickelter Sondermaschinen. Haupteinsatzgebiete solcher Anlagen liegen in der Kabelindustrie zur Fertigung und Beschichtung von Einzeladern, Fahrzeugleitungen in der Kfz-Industrie über Mantel- und Telefonleitungen, HF- bzw. Koax-Kabel bis hin zu beschichteten Leuchtstoffröhren. Letztgenanntes Einsatzgebiet war die Basis dieser Diplomarbeit von Herrn Jens Claaßen.

2. Aktualität der Diplomarbeit

Die Diplomarbeit von Herrn Jens Claaßen war eine zentrale Säule in einer aktuellen, interdisziplinären Auftrags-Entwicklung einer Trenneinrichtung für endlos mit Kunststoff beschichtete Leuchtstoffröhren für eine weltbekannte Elektrotechnik-Firma. (Anmerkung W. Stanek: Da die für Fa. Philips durchgeführte Diplomarbeit einem Sperrvermerk unterliegt, muß bei Publikationen auf Details verzichtet werden. Das Prinzip der Arbeit ist jedoch aus obiger Grafik und dieser textuellen Beschreibung erkennbar). Der hauchdünne Endlosschlauch über alle seriell und dicht gepackt in die Trenneinrichtung eingeschleusten Leuchtstoffröhren sollte bei diesem Trennprozess vollautomatisch mit geschwindigkeitssynchronisiertem Messerschlitten mit variablen Messern in den beiden Kontaktendbereichen der Leuchtstoffröhren stoßstellen- und positionsabhängig sowie ausschussminimiert getrennt werden. Diese hoch komplexe, geregelte Trenneinrichtung war deshalb so schwierig zu realisieren, da die Trennung mit „fliegenden“ Messern geschwindigkeitssynchronisiert über den gesamten Kreisumfang im Bereich der Röhrenendkontakte „kratzerlos“ verwirklicht werden musste. Außerdem musste bei der Steuerung und Regelung der relativ zueinander beweglichen Trennschlitten mit Trennmessern und transportierten Leuchtstoffröhren eine komplexe Messmimik über ausgeklügelte Sensoren und Kamera-Systeme entwickelt, angepasst und optimiert werden. Nicht zuletzt war auch der temperaturabhängige Elastizitäts- und Plastizitätseinfluss der Beschichtung im Trennprozess eine wichtige, zu berücksichtigende Einflussgröße. Die gesamte Entwicklung dieser Trenneinrichtung kann als besonders komplexe und innovative Mechatronik-Entwicklung bewertet werden, die erfolgreich optimiert und industriell realisiert wurde.

3. Einstufung der Diplomarbeit durch die Betreuer (FH-intern und Fa. SIEBE Engineering)

Bei dieser interdisziplinären mechatronischen Auftrags-Entwicklung war Herr Claaßen als Mitarbeiter der Fa. SIEBE Engineering für den gesamten elektrotechnischen Bereich verantwortlich. Da Herr Claaßen gleichzeitig ein Student im Berufsintegrierenden Studium (BIS) Allgemeine Elektrotechnik an der FH Koblenz war (nun erfolgreich abgeschlossen), ist diese Diplomarbeit auch als Beweis für die Leistungsfähigkeit des interaktiven Zusammenspiels von Hochschule und Wirtschaft zu sehen. Die erfolgreiche Arbeit und Entwicklung von Herrn Jens Claaßen wurde in allen Punkten des externen Firmenbegleitblattes von der Fa. SIEBE Engineering durchgehend mit der Note „Sehr gut“ bewertet. Zum gleichen Bewertungsresultat kamen FH-intern auch der Betreuer Prof. Dr. W. Stanek sowie der Zweitkorrektor der Diplomarbeit Prof. Dr. A. Kurz.

Aufgrund der hoch aktuellen, erfolgreich realisierten Mechatronik-Entwicklung, der FH-internen und firmeninternen Bewertung sowie vor allem aufgrund der Bewertung durch die externe VDI-Preisverleihungs-Jury erhielt der ehemalige BIS-Student Jens Claaßen den VDI-Preis 2006.

Mein herzlicher Glückwunsch für den ehemaligen BIS-Studenten Herrn Dipl.-Ing.(FH) Jens Claaßen... Prof. Dr. W. Stanek

Anmerkung von Prof. Dr. W. Stanek zum BerufsIntegrierenden Studium BIS Elektrotechnik:

Dass ein Student des BerufsIntegrierenden Studiums BIS (festes Beschäftigungsverhältnis in einer elektrotechnischen oder maschinenbautechnischen Firma + 2-mal pro Woche Präsenz an der FH in Koblenz) den VDI-Preis 2006 verliehen bekommen hat, freut den FH-Betreuer Prof. Stanek auch aus folgendem Grund besonders:

1989 wurde das BIS Elektrotechnik in Deutschland erstmalig als von Bund und Land mit über 1,7 Millionen Euro geförderter Modellversuch ins Leben gerufen [
Bund-Länder-Kommissions-Nr. 23/89 ] und hat nach erfolgreichem Abschluss 1994 bis 2006 bereits 5 BIS-Neuauflagen als Regelstudiengang erlebt. Nicht nur in Augen des damaligen BIS-Modellversuchs-Projektleiters Prof. Dr. Stanek ist dieser neue Studiengang die beste Form des Studiums, da permanent Aktualität von der Wirtschaft durch studentische BIS-Experten in die Hochschule getragen und für die Lehre entsprechende permanente Aktualisierung naturgemäß (nicht zuletzt durch die berufstätigen Studenten und deren Firmen bedingt) gefordert wird. Der einzige Nachteil des BIS ist der, dass diese neue Studienform einen (wesentlich) höheren Zeit- und Arbeitsaufwand für den Lehrkörper im Vergleich zum Vollzeitstudium mit sich bringt und für die BIS-Studenten selbst eine extreme Doppel-Belastung darstellt, der nicht jeder gewachsen ist bzw. war.

Mehr Infos zum BIS Elektrotechnik Modellstudiengang mit diversen exemplarischen Referenzen der damaligen BIS-Studenten, Beschäftigungsfirmen und offiziellen Repräsentanten unter folgendem Link:

BIS Elektrotechnik Modellstudiengang
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Mechatronics Innovations in Mechatronics: Theory + Applications
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