Elektrodynamik in der Mechatronik und interdisziplinäre Anwendungen ...
Prof. Stanek: Extended Maxwell Field Theory - Maxwellsche Gleichungen (Diskussion)
 

Maxwellsche Gleichungen (Diskussion)
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6. Fehler bei der Interpretation
"klassische" elektromagnetische Felder
Stichwort : "Quantenelektrodynamik"
= "Quantenmechanik" + "Elektrodynamik"

6. Fehler : Behauptung,

die Maxwell Gleichungen in Ruhe
Original Maxwell Gleichungen
bzw. Maxwell Gleichungen für "Elektrodynamik bewegter Körper"

maxwell gleichungen mit klassischen feldgrößen


  wären falsch, da Quantenmechanik nicht beinhaltet ist.

.

6. Fehler-GRUND: Je komplizierter elektrodynamische Gleichungen und Zusammenhänge formuliert werden, umso leichter besteht anscheinend in einigen Publikationen die Gefahr, "Äpfel" mit "Birnen" zu verwechseln.
Ein im Moment scheinbar hinkender Vergleich in "Analogie-Parabel-Form" mit physikalischem Hintergrund :
Wir haben Zugriff zu z.B. 3 Obstsorten. Vielleicht mischen wir uns einen Obstsalat aus "Äpfel", "Birnen" und "Bananen" und sind nicht erstaunt, daß die 3 Obstsorten einträchtig gemeinsam in der Schüssel liegen. Andererseits sind wir aber vielleicht verwundert, daß wir auf einen "Apfel" (bzw. "Birne" etc.) beißen, obwohl wir nur auf eine "Birne" (bwz. "Apfel" etc) fixiert waren oder sie erwartet hatten. Oder wir sehen vor lauter "Birnen" und "Bananen" keine "Äpfel" mehr im Obstsalat (bzw. andere Kombinationen). Oder wir lassen kurzfristig "Äpfel" und "Birnen" im selbst gemischten Obstsalat einfach weg, weil uns gerade im Moment "Bananen" am besten schmecken.
Auf keinen Fall
werden wir aber in der Regel die Meinung vertreten, daß :
a) sowohl "Äpfel" und "Birnen" absolut nichts taugen und deshalb "eingestampft" werden müssen, weil wir im Moment gerade besonders auf "Bananen" stehen und
b) "Äpfel" keine "Äpfel" mehr sind, weil der Obstsalat auch nach "Bananen" und/oder "Birnen" schmeckt.

Beispiele:
B6.1)
Analogie-Parabel-Beispiele: z.B. könnten wir "Äpfel" = "Mann", "Birnen" = "Frau", "Bananen" = "Kind", "Obstsalat" = "Familie" wählen. Eine (intakte) Familie besteht aus (miteinander kommunizierenden) Familienmitgliedern, die durchaus aber nicht immer alles gemeinsam machen müssen. Oder wir wählen einen speziellen "Obstsalat" = "Licht" mit "Äpfel" = "Welle" und "Birnen" = "Teilchen" aus - "Dualität von Welle und Teilchen". Oder wir setzen übergeordnet für physikalische Anwendungen z.B. "Äpfel" = "Maxwell Gleichungen bzw. Elektrodynamik", "Birnen" = "Relativitätstheorie", "Bananen" = "Quantenmechanik". und "Obstsalat" = (universelle) "relativistische Quantenelektrodynamik". Die vorherigen Sätze im Abschnitt "6.GRUND" haben alle einen physikalisch Hintergrund:
Sicher können Sie viele Fakten aus dem Obst-Physik-Analogon ablesen.
B6.2) Gleichungs-Beispiele: Die folgenden ersten 3 Behauptungen sollen exemplarisch zeigen, wie (gar nicht so selten) "Äpfel" mit "Birnen" verwechselt werden, bzw. daß man von "Äpfeln" plötzlich erwartet, sie sollen "Birnen" sein oder wie diese auch schmecken. Die 4. Behauptung ist jedoch richtig :
1. Falsche Behauptung: Die nachstehenden bekannten Maxwell Gleichungen

maxwell gleichungen mit klassischen feldgrößen

müssen falsch sein, weil wir aus diesen - quantenmechanisch erweitert - die sog. Proca-Gleichungen

unter Einbindung der relativistischen Quantenmechanik (vgl. Beispiele Quantenelektrodynamik) erhalten.
Der Unterschied zu Maxwell Gleichungen ist durch rote Kästchen gekennzeichnet. Die zusätzlichen Größen in den Proca-Gleichungen sind das magnetische Vektorpotential A, das elektrische Potential PHI, die Naturkonstanten Permeabilität Mue und Permittivität Epsilon im Vakuum sowie die quantenmechanische Größe Kapa² = (m0 c / hquer)², wobei m0 die Ruhemasse des Elektrons, c die Lichtgeschwindigkeit und hquer das Plancksche Wirkungsquantum (=quantenmechanische Naturkonstante) ist.
Der o.g. Term "Kapa = 2 Pi / Wellenlänge Lambda"
ist ein zentraler Term auch in der relativistischen quantenmechanischen Schrödinger- bzw. Klein-Gordon-Gleichung, wobei Lambda die bekannte Compton-Wellenlänge ist bzw. - übergeordnet - auf der gequantelten Einstein-Energie basiert.
2. Falsche Behauptung: Die obigen Maxwell Gleichungen müssen falsch sein, da wir mit ihnen nicht den quantenmechanisch begründeten Effekt z.B. einer Tunnel-Diode beschreiben können.
3. Falsche Behauptung: Die obigen Maxwell Gleichungen müssen falsch sein, da wir mit ihnen die quantenorientierten Supraleitungs-Phänomene vom Typ II bzw. Typ III ... nicht ableiten können.
Jedoch:

4. Richtige Behauptung
: nicht-quantenorientierte Supraleitungs-Phänomene z.B. vom Typ I können mit den Maxwell Gleichungen sehr gut beschrieben werden: Nur mit den Maxwell Gleichungen können sowohl der Meißner-Ochselfeld-Effekt als auch die Londonschen Supraleitungs-Gleichungen abgeleitet werden!

Im Fall Typ I mit Ladung q und Masse m des bewegten Teilchens (Supraleiter-Voraussetzung div J = 0)
folgt sofort aus 1. und 2. Maxwell Gleichung:

.

1. Fehler-Grund :
2. Fehler-Grund :
Vektoranalysis Basis-Operationen
3. Fehler-Grund :
Magnetisches Vektorpotential
4. Fehler-Grund :
Totale und partielle Ableitungen
5. Fehler-Grund :
Einflüsse Relativitätstheorie
6. Fehler-Grund :
Einflüsse Quantenelektrodynamik
Neues zu Maxwell Gleichungen  
7. Fehler-Grund :
"Äpfel = Birnen - Ungleichungen"



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