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| Maxwellsche Gleichungen (Diskussion)
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| 7. Fehler-GRUND:
Einige Web-Publikationen, die zwar die Gültigkeit der Maxwell
Gleichungen "in Ruhe" erkannt haben, jedoch bei der
Interpretation erweiterter Maxwell Gleichungen für die "Elektrodynamik
bewegter Körper" bei einer "Beweisführung"
mit sog. "Äpfel = Birnen" - Ungleichungen mathematisch
nicht korrekt interpretieren. zwischen 2 relativ
zueinander bewegten Systemen, d.h. Bezugssystem 1 (mit d
/ d t) und Bezugssystem 2 (mit ∂
/ ∂
t ).
Die Gl.(6) z.B. gilt
analog auch für Feldgrößen wie D, v etc,
und beinhaltet wie Gl.(7) - mit z.B.
dem magnetischen Vektorpotential A - räumlich variable
Bewegungen sowie als Spezialfall Eigen-Rotationen der Winkelgeschwindigkeit
ω ( ∇
x v = 2 ω). Der Ausdruck v x ∇
x A in Gl.(7) entspricht wegen B = rot A
≡
∇
x A der bekannten
elektrischen Lorentz-Feldstärke E = v x B
. Man beachte jedoch, dass diese Lorentz-Feldstärke nur 1
von 4 Termen ist. rot E - (v ∇) B = - ∂ B / ∂ t - (v ∇) B (2d) bzw. in tranformierter Kompakt-Form rot E' = - d B / d t (2e) wobei die zu (2d) allgemein gültige Transformations-Gleichung E' aus der linken Gleichungsseite zu bilden ist und die entsprechenden Zusatz-Felder explizit mit Gl.(6) aus der rechten Gleichungsseite von (2d) ersichtlich sind. Durch identische Ableitung bzw. Überlegung wie zu (2d, 2e) folgt auch für das Durchflutungsgesetz (1. Maxwell Gleichung): rot H + (v ∇) D = J + ∂ D / ∂ t + (v ∇) D (1d) bzw. transformierte Kompakt-Form rot H' = J + d D / d t (1e) Das in der ELEKTRODYNAMIK wichtige und bekannte Zusatz-Feld der sog. Lorentz-Feldstärke Ezus = v x B ist - nochmals explizit betont - nur 1 von 4 möglichen Termen bei einer beliebig verzerrten Transformation - wie aus rechter Seite von Gl.(6), erster Term mit rot ( B x v) = - rot ( v x B ) ersichtlich. Die gleiche Aussage gilt auch für das bekannte Röntgen-Zusatz-Feld Hzus = - v x D . Da die in diesem Zusammenhang vom Autor dieser Webseite "fokussierte" Autoren-Kategorie ebenfalls von TEIL-Ergebnissen (hier Teil-Transformationen) auf allgemein gültige Aussagen (hier allgemeine Transformationen) schließt (oder sogar generell in Frage stellen will), sind diesbezügliche Interpretations-Fehler artverwandt mit der im 1. Fehler-Grund skizzierten "Catt&Co-Autoren-Variante 1". Die Mächtigkeit dieser dyadisch-tensoriellen
Transformation wird ohne vertiefte Kenntnisse in der Vektoranalysis
sofort auch im Bereich der MECHANIK ersichtlich. Wendet man diese
Transformation auf den Impuls (m v
) an ( mit Masse m = konst), also m
(v ∇)
v , so folgen mit Gl.(7) unmittelbar die zentralen
bekannten mechanischen Bewegungsterme (mechanische Zusatzkräfte)
eines nicht-relativistisch und gleichförmig bewegten starren
Körpers, vor allem auch die sog. "Scheinkräfte"
Coriolis-Kraft und Zentrifugalkraft als Summanden
einer gesamten Beschleunigungskraft FBeschl: wobei der letzte Term in Gl.(8) - wenn der Vektor der Winkelgeschwindigkeit
ω senkrecht auf Radius r - dem bekannten Spezialfall
der Zentrifugalkraft "m w²
r" entspricht. Die "klassische" Ableitung der Beschleunigungskraft-Terme in Gl.(8) kann direkt mit der Methode dyadisch-tensorieller Transformationen (v ∇) v verglichen werden: Dieser Vergleich ist auch eine sehr gute Übung, vektoranalytische Operationen mathematisch korrekt anzuwenden. Anregung für den physikalisch und mathematisch bewanderten Leser dieser Webseite: Versuchen Sie doch bitte einmal für die MECHANIK, die BESCHLEUNIGUNGSKRAFT inklusive CORIOLIS-KRAFT und ZENTRIFUGALKRAFT aus der (v ∇) v - TRANSFORMATION abzuleiten! Die dyadisch-tensorielle Transformation
auf die NEWTONsche Bewegungsgleichung angewendet führt mit
Gl.(8) und Gl.(9) direkt auf die Grundform der NAVIER-STOKES-Gleichungen
als zentraler Pfeiler der HYDRODYNAMIK. Aufgrund der Strukturidentität
der der Wirbelstromgleichung in der Elektrodynamik zugrunde liegenden
partiellen Differentialgleichungen 2. Ordnung parabolischen Typs
und der durch diese dyadisch-tensorielle Transformation gewonnenen
Zusatz-Felder sind auch noch weitergehende Analogie-Schlüsse
auf die Wärmeleitungsgleichung der THERMODYNAMIK, die Diffusionsgleichung
etc unmittelbar und relativ einfach möglich. ZUSAMMENFASSUNG: Alle folgenden Aussagen und Anregungen beziehen sich (primär) auf nicht-relativistische Geschwindigkeiten. 1. Man sollte die MAXWELL Gleichungen auf keinen Fall zu UNGLEICHUNGEN verzerren, diese dann falsch interpretieren bzw. explizite FEHL-Schlüsse formulieren. Das Induktionsgesetz mit v ≠ 0 in der einfachsten Form → rot E = - ∂ B / ∂ t + rot ( v x B ) (2f) berücksichtigt die transformatorisch und die durch gleichförmige, nicht-relativistische Bewegung starrer Körper mit Bahn-Geschwindigkeit v verursachten Phänomene. Eine völlig analoge Aussage gilt unter gleichen einschränkenden Randbedingungen für das Durchflutungsgesetz mit v ≠ 0 in einfachster Form → rot H = J + ∂ D / ∂ t - rot ( v x D ) (1f) Die gewählte farbliche Kennzeichnung hat 2 mnemotechnische Hintergründe: a) Farbliche Unterscheidung zwischen elektRischen (Roten) und maGnetischen (Grünen) Feld-Größen. b) Die linke Gleichungsseite beinhaltet die jeweilige Transformations-Gleichung, die rechte Gleichungsseite berücksichtigt explizit - in der Regel auch farblich von linker Seite unterschieden - mögliche Zusatz-Felder. Die angegebene farbliche Darstellung speziell der Quellengleichung div D = r (3) soll jedoch auch daran erinnern, dass diese bekannte Beziehung zwar für translatorische Vorgänge richtig ist, jedoch bei speziellen rotatorischen Aufgaben zu speziell ist und dann auch die Raumladungsdichte r mittransformiert werden muss [1]. Normalerweise wird zwar in der Literatur manchmal stillschweigend vorausgesetzt, dass die elektrische Feldstärke E bzw. magnetische Feldstärke H eine mittransformierte Feldstärke ist. Für Schwarz-Weis-Ausdrucke und der mathematischen Eindeutigkeit wegen ist jedoch empfehlenswert, die mittransformierte Feldgröße als gestrichene Größe zu kennzeichnen, d.h. in obigem Fall in den Gleichungen (2f) E = E' bzw. in (1f) H = H' . (Die gestrichenen Größen können prinzipiell - was in der Literatur oft zu sehen ist - auch auf die im bewegten System auftauchenden Größen angewendet werden, wobei jedoch nachteilig, fehleranfällig und sehr störend ist, dass man bei vielen Termen auf der rechten Gleichungsseite mit den expliziten Zusatz-Feldern entsprechend viele Strichgrößen mitzieht). 2. Man sollte im Regelfall nie aufgrund zugeschnittener, eingeschränkter bzw. nur singulär gültiger Transformationen (die fallspezifisch oder punktuell zwar richtig, allgemein aber falsch sind) allgemein gültige Aussagen für übergeordnete zentrale Ausgangs-Gleichungen treffen wollen. Ganz speziell sollte man nie auf das Wunder hoffen, auf der Basis der wichtigen, aber nur eingeschränkt gültigen (Lorentz-) TRANSFORMATIONS-Gleichungen [d.h. mittransformierte Feldstärken in der Form E' = E + v x B und H' = H - v x D ] oder jeweiligen ZUSATZ-FELDER Ezus = v x B und Hzus = - v x D die gesamte Elektrodynamik lückenlos beschreiben zu können. 3.
Man sollte den Unterschied
zwischen TRANSFORMATIONS-Gleichungen (mittransformierte Feldstärken
E', H' etc siehe Punkt 2.) und durch Bewegung verursachte, messtechnisch
verifizierte ZUSATZ-Felder vor Augen haben
Diese in a), b) und c) angegebenen ZUSATZ-Felder
(als Untermenge aller in der (v ∇)
X - Transformation beinhalteten Terme)
sind nur 3 von 8 Möglichkeiten.
Mit Berücksichtigung magnetischer und elektrischer Polarisationen
sowie externer "interdisziplinärer" Stromquellen
aus materialspezifischen Verknüpfungs-Gleichungen ergeben
sich Beziehungen für weitere
Zusatz-Felder. Diese erwähnten Lorentz-basierten
Terme Ezus , Hzus etc beschreiben
zwar viele Anwendungsfälle, sind aber allgemein gesehen nur
eine Auswahl aller auftretenden Erscheinungen in der "Elektrodynamik
bewegter Körper". 4. Man sollte mathematisch erkennen, dass in der dyadisch-tensoriellen Transformation wie z.B. (v ∇) D bzw. (v ∇) B beliebig verzerrte Transformationen im Bereich der nicht-relativistischen ELEKTRODYNAMIK beinhaltet sind: D.h. nicht nur Translation, sondern allgemein zusätzlich auch beliebige Drehung und Deformation (z.B. Dehnung). (Hierfür werden nur einfache Grundkenntnisse in der Vektoranalysis und in der Geometrie vorausgesetzt). 5. Man sollte Bewegungen von Körpern auf KREIS-förmigen BAHNEN (mit der Bahn-Geschwindigkeit v) nie mit deren, auch zusätzlich möglichen Eigen-ROTATIONEN (mit Winkel-Geschwindigkeit ω) verwechseln. 6. Aufgrund der Strukturidentität der Wirbelstrom-Gleichung der ELEKTRODYNAMIK mit interdisziplinären "anderen" physikalischen Disziplinen folgen aus ihr - dank der durch diese dyadisch-tensorielle Transformation gewonnenen interdisziplinären Zusatz-Felder - im Analogie-Schluss unmittelbar die Zentral-Gleichungen für die HYDRODYNAMIK, die Wärmeleitungsgleichung der THERMODYNAMIK, die chemische DIFFUSIONSGLEICHUNG etc. Anmerkung: Die Struktur dieser - mathematisch gesehen - partiellen Differentialgleichungen 2. Ordnung parabolischen Typs bleibt gleich. Es ändern sich nur a) die (evtl. auch nicht-linearen) KOEFFIZIENTEN: z.B. entspricht der Reluktivität (= 1/ Permeabilität) magnetischer Flüsse in der Elektrodynamik die Viskosität der Flüssigkeitsströmung in der Hydrodynamik oder der Wärmeleitkoeffizient bei Wärmeströmungen in der Thermodynamik etc. b) die disziplinenspezifischen VARIABLEN: z.B. entspricht dem magnetischen Vektorpotential A in der Elektrodynamik (A = konstant sind magnetische Feld- bzw. Flusslinien) die Geschwindigkeit v der Flüssigkeitsströmung in der Hydrodynamik oder die Temperatur T von Wärmeströmungen in der Thermodynamik (Wärmeleitung) etc. |
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1.
Fehler-Grund : |
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| 2.
Fehler-Grund : |
Vektoranalysis Basis-Operationen | ||||||||||
| 3.
Fehler-Grund : |
Magnetisches Vektorpotential | ||||||||||
| 4.
Fehler-Grund : |
Totale und partielle Ableitungen | ||||||||||
| 5.
Fehler-Grund : |
Einflüsse Relativitätstheorie | ||||||||||
| 6.
Fehler-Grund : |
Einflüsse Quantenelektrodynamik | ||||||||||
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7.
Fehler-Grund : |
"Äpfel = Birnen - Ungleichungen" | |||||||||
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