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Prof. Dr.-Ing. Wolfram
Stanek
FH Koblenz University of Applied Sciences
FB Ingenieurwesen (IW)
FR Elektrotechnik + Informationstechnik |
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BerufsIntegrierendes Studium (BIS) ELEKTROTECHNIK
Bund-Länder-Kommissions-Nr:
23/89 |
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... das
sagen Repräsentanten aus Hochschule + Wirtschaft
+
Diplom-Ingenieure als Absolventen des bundesweit
erstmals realisierten Modellstudienganges BIS ELEKTROTECHNIK ( 1989 - 1994 )
an
der FH Koblenz zum erzielten ERFOLG und Stellenwert des BIS-Modellstudiums.
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(Hinweis: Bis 2007 wurden insgesamt 5 komplette BIS-Regel-Studiendurchgänge
an FH Koblenz realisiert) |
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W.Stanek
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H.K.Schäfer (1994)
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BIS-Konzeption + Antrag +
federführende Realisierung:
Förder-Summe
Bund (BMBW) +Land (MBWW) +BLK :
DM 3,4 Millionen für die Laufzeit
von 5 Jahren.
Aus BIS-Antrag der Projektleitung resultierten über
die Modellversuchs-Laufzeit hinaus zusätzlich:
4 Professoren-Stellen auf Lebenszeit +
1 BAT II -Stelle + 2 Sekretärinnen-Stellen
(5 Jahre)
+ 3 Dauer-Assistenten-Stellen
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Auswahl
- MENU Referenzen REPRÄSENTANTEN zum Erfolg und Stellenwert von BIS Elektrotechnik
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Quelle
aller Referenzen : Offizielle Fragebogen-Aktionen 1990 + 1993
(Abschlußbericht des Projektleiters)
sowie
separate Schreiben der Firmen-Chefs
und BIS-Studenten
an den Projektleiter dieses BIS Modellstudienganges Prof.
Dr.-Ing. W. Stanek
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SenderleiterSWF
Schreiben des Senderleiters des Südwestfunks SWF, Sender
Haardtkopf
Dipl.-Ing. M. Maximini
an den Projektleiter des BIS-Modellversuchs Prof. Stanek
Haardtkopf, 12.09.1994
Sehr
geehrter Herr Dr. Stanek,
Nachdem
unser Mitarbeiter Herr Rieger sein Studium mit der Diplomarbeit
erfolgreich abgeschlossen hat, habe ich das Bedürfnis, Ihnen
einige Zeilen zu übermitteln.
Unser
früherer Technischer Direktor vom SWF, Herr Prof. Dr. Wolfgang
Krank und meine Wenigkeit waren von Anfang des BIS-Studiums an
überzeugt, daß Sie als Vater des BIS - Elektrotechnik
eine "Marktlücke" entdeckt hatten.
Da uns die Weiterbildung unserer Mitarbeiter schon immer sehr
wichtig war, rannten Sie im technischen Bereich unserer Firma
damit offene Türen ein. Hier
ist endlich die Chance vorhanden, qualifizierten Technikern mit
der erforderlichen Vorbildung das Studieren an einer FH ohne Ausstieg
aus dem Arbeitsprozeß zu ermöglichen.
Der konventionelle Student lernt an der FH eine große
Menge an theoretischen Grundlagen bzw. mathematischen Verfahren,
mit denen er jedoch kurzfristig wenig anfangen kann, weil er die
Praxis noch nicht kennt.
Der BIS-Student kommt aus der Praxis und die FH vermittelt
ihm die fehlenden theoretischen Grundlagen, die gerade deshalb
auf fruchtbaren Boden fallen und schneller angewendet werden können.
So führt das BIS-Studium bereits in der Ausbildung zu einer
Symbiose von Theorie und Praxis, was natürlich den Vorstellungen
der Personalchefs auch bei zukünftigen Einstellungen entgegen
kommt.
Bei Ihren Bemühungen, in der Ausbildung von Ingenieuren neue
Wege zu gehen, wünsche ich Ihnen weiterhin großen Erfolg.
Dipl.-Ing.
M. Maximini
Senderleiter
SWF-Sender Haardtkopf
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Stv.
SenderleiterSWF
Schreiben des Stellvertretenden Senderleiters Südwestfunk
SWF, Sender Haardtkopf
Dipl.-Ing. (FH) N. Rieger
( Ehemaliger BIS-Student des Modell-Studienganges BIS )
an den Projektleiter des BIS-Modellversuchs Prof. Stanek
Sensweiler, 25.2.1994
Sehr geehrter Herr Dr.
Stanek,
Ich habe das Bedürfnis,
Ihnen und den Sie unterstützenden Kollegen an der FH Koblenz
herzlichen Dank zu sagen für das im Rahmen des BIS Elektrotechnik
gezeigte Engagement, das besonders Sie viel Energie und Nerven gekostet
hat.
Ohne Ihre Hartnäckigkeit, die internen und externen Probleme
eines solchen Novums im FH-Bereich zu lösen und auf
längere Sicht den Weg für eine Regelstudium zu ebnen,
wäre das Unternehmen BIS sicher nicht auf Erfolgskurs
gelangt.
Sie sind für mich und meine Studienkollegen ein Beispiel und
Vorbild dafür, daß ein gestecktes Ziel mit der entsprechenden
Einstellung und Energie zu erreichen ist.
Ich wünsche Ihnen zur weiteren Realisierung des BIS-Regelstudienganges
viel Erfolg und beste Gesundheit und Motivation zur Durchsetzung
Ihrer für die Zukunft der FH Rheinland-Pfalz sehr sinnvollen
Vorhaben.
Ich persönlich sehe in der Teilnahme am BIS-Studium einen
Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung bzw. einen sonst nicht möglichen
beruflichen Aufstieg mit den durch BIS hinzugewonnenen Kenntnissen
und Fähigkeiten.
Letzteres ist bei mir schon vor Beendigung des BIS-Studiums eingetreten:
Der zuständige Abteilungsleiter
beim SWF hat mich während dieser Zeit schon als
STELLVERTRETENDEN SENDERLEITER eingesetzt und gefördert.
Somit war die Teilnahme
am BIS-Studium für mich ein privater und beruflicher Erfolg,
eine gute Investition in die Zukunft.
Miit freundlichen Grüßen
auch an Ihre Mitstreiter (*) bei BIS
...
Ihr (ehemaliger) BIS-Student
Norbert Rieger
Stv. Senderleiter
SWF-Sender Haardtkopf
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1.
Präsident FH Rheinland-Pfalz
Schreiben des 1. Präsidenten der Fachhochschule Rheinland-Pfalz
(Auszug)
Prof. Dr. E. Weißmann
an den Projektleiter
des BIS-Modellversuchs Prof. Stanek
Mainz, 31.12.1991
Sehr geehrter Herr Kollege Stanek,
Herzlichen Dank für das
Informationsmaterial über den Berufsintegrierenden Studiengang
(BIS) Allgemeine Elektrotechnik ...
das Material hat dazu beigetragen,
Persönlichkeiten des Bildungsbereichs hinsichtlich der Einrichtung
von Berufsakademien - ich möchte es vorsichtig sagen - nachdenklicher
zu machen.
Es war für Sie doch sicher mehr als erfreulich, die Wertung
des BIS im "SPIEGEL Nr. 50" (1991) lesen zu können.
Ich bin Ihnen und einigen Mitstreitern (*) besonders dankbar, daß Sie gegen teilweise heftigen
Widerstand konsequent an der Einrichtung dieses hochschulpolitisch
so wichtigen und allgemein anerkannten Modellversuchs erfolgreich
weitergearbeitet haben...
Der Berufsintegrierende
Studiengang hat dem Ansehen der Fachhochschule
mehr gedient als manch andere spektakuläre Aktion!
Prof. Dr. E.
Weißmann
1. Präsident der FH Rheinland-Pfalz
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HINWEIS:
Der seit 1989 aus der Industrie sehr nachgefragte
und erfolgreiche, aber zeit- und arbeitsintensive BIS-Studiengang
wird
vorerst ab 2007 durch - für den Lehrkörper deutlich weniger zeit-
und arbeitsintensive - duale Studiengänge abgelöst.
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DANK von Prof. Stanek zum Erfolg
des BIS-Modellstudienganges an folgende
Personen: |
Anmerkung Prof. Dr.-Ing. Wolfram Stanek (Projektleiter des BIS-Modellstudiums
von 1989-1994):
Mein Dank für die in Deutschland
immer noch einmalige Realisierung
dieses BIS-Modell-Studiums als
Basis für alle an der FH Koblenz
University of Applied Sciences erfolgten
BIS-Durchgänge gilt vor allem
:
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1. Primär
meinem verstorbenen, genialen Freund
und stellvertretenden BIS-Projektleiter
Prof. Dr.-Ing. Hans Karl Schäfer,
ohne den das BIS Elektrotechnik nicht zu realisieren gewesen wäre !
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2.Einigen
Kollegen aus dem Fachbereich Elektrotechnik
und mehreren Kooperationspartnern
aus
anderen Hochschul-Bereichen und der
Wirtschaft, die am Erfolg des BIS
mitgewirkt haben.
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3. Allen Studenten des Berufsintegrierenden
Studiums, mit denen es eine große
Freude war, zu arbeiten !
Nicht zuletzt auch deswegen, weil
wir in speziellen Bereichen auch von
den Studenten lernen konnten.
So hat exemplarisch der BIS-Student
Jens Claaßen speziell in seiner
Diplom-Arbeit (DA) im Jahr 2006
gezeigt, zu welchen Leistungen ein
berufsintegrierender Student in der
Lage sein kann:
VDI-Preis und IHK-Preis für
seine hervorragende Diplomarbeit im Bereich Mechatronik !
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4. Den Landes- und Bundesministerien
in Mainz und Bonn, sowie der Bund-Länder-Kommission
als
Geldgeber des Modellstudienganges BIS Elektrotechnik und als
Förderer des BIS-Gedankens.
.
5.Dem
langjährigen Minister für Bildung, Wissenschaft
und Weiterbildung Prof. Dr. J. Zöllner in Rheinland-
Pfalz,
durch dessen organisatorische Mithilfe
dieses Modellstudium BIS Elektrotechnik
an der FH Koblenz
erfolgreich abgeschlossen
und 2006 bereits der 5. Durchgang für die Wirtschaft realisiert werden konnte.. |
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| Anmerkungen von Prof. Dr. W. Stanek zu einigen Randbedingungen v.a. im 1. Modellversuch BIS Elektrotechnik in Deutschland |
Von den BIS-Absolventen wurde der Erfolg des 1. Modellstudienganges "BerufsIntegriendes Studium BIS Elektrotechnik" ausnahmslos attestiert. Aufgrund einiger Stellungnahmen der BIS-Absolventen - und auch partiell Repräsentanten - jedoch auch einige Anmerkungen zum v.a. organisatorisch "bewegten" Start und in jeder Hinsicht "bewegenden" Ablauf des 1. Modell-Studienganges BIS-Elektrotechnik von 1989-1994 mit teilweise heftigen Diskussionen nicht nur hochschulintern, sondern partiell bis in höchste Bundesministerien. Neben firmenspezifischen Vorauswahl-Kriterien und teilweise verschäften Arbeitsbedingungen für die BIS-Studenten mussten vor dem Startschuss schon viele, auch relativ große organisatorische Hürden überwunden werden, um mit dem Modellstudium anfangen zu können ... obwohl Hunderte von Bewerbungen im Vorfeld bei der Projektleitung damals direkt angekündigt waren. Einige Hintergrundinformationen kurz skizziert:
1. Nach interner Vor-Auswahl von ZIG Kandidaten bei TELEKOM
konnten ihre 10 besten Leute das 1. BIS-Studium beginnen.
Der damalige Postminister hatte erfreulicherweise ein BIS-Studium seiner Telekom-Leute befürwortet.
2. Vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung BWB hatten Hunderte ein analoges Interesse am BIS-Studium: Der
damalige Verteidigungsminister befürwortete solch ein BIS-Studium, der damalige Bundes-Innenminister für das BWB jedoch nicht.
3. Das BIS-Studium ist die effektivste
Studienform unter allen möglichen bekannten Studienformen, wenn alle BIS-Studenten, abstellenden Firmen, Behörden, Ministerien und Professoren effizient, kompetent, kollegial und permanent zusammenarbeiten
sowie alle Seiten (auch Professoren) bereit sind, unter Berücksichtigung der Praxisbedürfnisse voneinander zu lernen (auch von Studenten im Beruf). Im Gegensatz zur Berufsakademie mit wochenlangen Blöcken außerhalb der Firma ist im BerufsIntegrierenden Studium (nur 1 Tag pro Arbeitswoche und 1 Tag am Samstag Hochschulpräsenzpflicht) kein Karriereknick "nach unten" zu erwarten - es sei denn, der BIS-Student ist durch die große Doppelbelastung überfordert. Die vorliegenden schriftlichen Stellungnahmen der BIS-Absolventen bezeugen jedoch, dass die meisten schon während des BIS-Studiums enorme Sprünge auf ihrer Karriereleiter "nach oben" machen konnten - einer davon z.B. wurde schon zum stellvertretenden Senderleiter beim SWR (SWF) noch vor Abschluss seines BIS-Studiums ernannt. Hochschulinterne, vom Projektleiter im Modellstudiengang zu behebende organisatorische Probleme werden an dieser Stelle nicht präzisiert, gehen jedoch aus einigen der Stellungnahmen der (ehemaligen) BIS-Studenten partiell angedeutet hervor... oder werden teilweise von ihnen - und auch vom 1.Präsidenten der FH Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Weißmann - direkt angesprochen. Heftigste Widerstände konnte der Projektleiter in Zusammenarbeit v.a. mit seinem genialen stv. BIS-Projektleiter Prof. Dr. H.K. Schäfer, einigen wenigen anderen Mitstreitern und dankenswerterweise auch mit Unterstützung des damaligen Ministers Prof. Dr.
J. Zöllner erfreulicherweise noch meistern, damit das BIS-Projekt trotz organisatorischer Hindernis-Läufe erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Jahr 2006 war im FB IW nach dem ersten Modell-Studiengang (1989-1994) der 5. Regelstudiengang BIS Elektrotechnik mit exzellenten Diplomarbeiten realisiert worden. Siehe z.B. unten eine angegebene, mit dem VDI- und IHK-Preis prämiierte BIS-Diplomarbeit.
Quintessenz von Prof. Stanek nach ca. 20-jähriger Laufzeit dieses erstmals in Deutschland eingeführten BIS Elektrotechnik: Ein besonders effektives BerufsIntegrierendes Studium BIS Elektrotechnik kann in Zukunft nur im Rahmen eines separaten Institutes mit ausgewählten Mitarbeitern und Professoren ohne FB-Integration optimal realisiert werden - auch oder gerade wenn das BIS von Studenten wie von Professoren unbestritten überproportionale Lern- und Leistungsbereitschaft erfordert. |
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