ANMERKUNG
2 von Prof. Stanek zu "Charakteristika sogenannter
ultramagischer Matrizen":
Laut Wikipedia-Open-Source-Enzyklopädie
werden magische Matrizen, deren "gebrochene" Nebendiagonalen
wie die dazu parallelen Hauptdiagonalen ebenfalls die konstante
Summenzahl X - in unserem Fall 396 -
aufweisen, in die mathematische Klasse der pandiagonalen
magischen Quadrate eingereiht.
Was man unter diesen "pandiagonalen" gebrochenen
Nebendiagonalen versteht, ist aus unten angegebenem Bild
ersichtlich.
Es gibt bei 4 x 4 - Matrizen sowohl 4 große Nebendiagonalen
mit jeweils 3 Elementen innerhalb der Matrix
und 1 Feld außerhalb des Quadrates als auch 4 kleine
Nebendiagonalen mit jeweils 2 Elementen innerhalb der Matrix
und 2 Feldern außerhalb des Quadrates. Die außerhalb
der Matrix liegenden (fehlenden) Elemente
der Nebendiagonalen werden durch die an der jeweiligen Kante
gespiegelten Elemente innerhalb der Matrix ergänzt.
2 Beispiele verdeutlichen das Prinzip dieser pandiagonalen
Eigenschaften:
Beispiel 1: Eine der 4
großen Nebendiagonalen
mit jeweils 3 Feldelementen innerhalb des magischen Quadrates
wird von
den Zahlen (97 + 96 + 101) gebildet. Sowohl nach rechts
oben, als auch alternativ nach links unten verlängert
ergibt sich
das gespiegelte vierte (noch fehlende) Feldelement 102,
also wieder die Gesamt-Summe (97 + 96 + 101) + 102 = 396.
Beispiel 2: Eine der 4
kleinen Nebendiagonalen
mit jeweils 2 Feldelementen innerhalb des magischen Quadrates
wird von
den Zahlen (95 + 92) gebildet. Diese spezielle kleine Nebendiagonale
nach rechts oben verlängert, ergibt das an der
vertikalen Kante gespiegelte 3. Feldelement 103. Nach links
unten verlängert ergibt sich das an der
horizontalen Kante gespiegelte 4. Feldelement 106, also
wieder die Gesamt-Summe (95 + 92) + 103 + 106 = 396 etc.
Die Konstruktion der 4 kleinen Nebendiagonalen entspricht
in der Summe den 2 inneren diagonalen Ecken-Rechtecken.
.
Wenn diese zusätzlichen pandiagonalen Eigenschaften
bei 4x4-Quadraten konstruiert werden können, bezeichnet
man
symmetrische, magische Matrizen nach Wikipedia auch als
ultramagische Quadrate ( in Englisch
diabolic
squares ).
Das in der
Wikipedia-Enzyklopädie angegebene
ultramagische Quadrat mit den Zahlen 1 bis 16
unterliegt jedoch einer anderen Entwicklungs-Systematik
als in der hier von W. Stanek verwendeten Strategie.
.
Die von W. Stanek verwendete Strategie
liefert nach der Definition für symmetrische, magische
Matrizen mit zusätzlich
pandiagonalen Eigenschaften auch bei der 396-Matrix ein
sogenanntes " ultramagisches Quadrat " (siehe
folgendes Bild).
Bei
der magischen Dürer-Matrix sind die 4 kleinen
"gebrochenen" Nebendiagonalen zwar pandiagonal
magisch.
Die 4 großen "gebrochenen" Nebendiagonalen
sind jedoch - im Gegensatz zu unterem Bild - nicht magisch:
Dürer-Matrix-Summenzahl = 34, ihre großen "gebrochenen"
Nebendiagonalen ergeben aber 22, 30,
38, 46 = ungleich 34.